Schlachtfest in Entre Rios, Brasilien
Donauschwaben in Brasilien
Durch ein Projekt der "Schweizer Europa-Hilfe" im Jahr 1951 siedelten sich 500 donauschwäbische Flüchtlings-Familien in Entre Rios, Brasilien, an. Da die Mehrheit Landwirte waren, wurde eine landwirtschaftliche Genossenschaft gegründet. Unter den Ansiedlern befand sich auch der Billeder Nikolaus Schmidt (+2010) mit Familie, er überließ später sein Elternhaus, das heutige Heimathaus der Billeder Deutschen, der HOG.
Während den zu Hause gebliebenen Banater Landwirten in der Kommunistischen Kollektivwirtschaft jegliches Unternehmertum gründlich ausgetrieben wurde, entwickelte sich die "Agraria"-Genossenschaft der Donauschwaben zu einem Vorzeigeobjekt (u. a. zu dem größten Malzproduzenten Südamerikas).
Die Gemeinde veröffentlicht alle 2 Monate über ihre "Donauschwäbisch-Brasilianische Kulturstiftung" die Zeitschrift Entre Rios, eine Ausgabe ist der traditionellen Schweineschlacht gewidmet.
Reportagen vom Schlachtfest 1 und 2 mit über 100 beschäftigten Senioren sind auch vom Radiosender der Stiftung in dem dortigen donauschwäbischen Dialekt aufgezeichnet.
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